Vita

Der Dirigent und Cellist Allan Bergius, in einer Musikerfamilie aufgewachsen, entwickelte seine Leidenschaft für das Dirigieren schon in jungen Jahren. Als Solist des Tölzer Knabenchores sang er unter Dirigierlegenden wie Leonard Bernstein, Herbert von Karajan, Wolfgang Sawallisch und Nikolaus Harnoncourt, die ihn inspirierten, im Alter von 13 Jahren sein eigenes Jugendorchester zu gründen. Eine Konzertreise als Solist in Mahlers 4. Symphonie mit Leonard Bernstein und den Wiener Philharmonikern bei Auftritten u. a. im Saal des Wiener Musikvereins, der Mailänder Scala und der Carnegie Hall, New York, war für ihn ein besonderer Höhepunkt seiner Zeit als Knabensopran.

Mit 17 erreichte er den 1. Platz beim Internationalen „Masterplayers Competition for Conductors“ in Lugano. Es folgten ein Stipendium des Richard Wagner Verbandes München, sowie die Aufnahme in das „Dirigentenforum“ des Deutschen Musikrates, bei dem er zahlreiche Kurse mit namhaften Dirigenten belegte.

Allan Bergius studierte Violoncello bei Jan Polášek und Frans Helmerson in München und Köln, sowie Dirigieren bei Michael Luig und Michael Gielen in Köln und Salzburg. Nach einer Spielzeit als Solocellist an der Deutschen Oper am Rhein in Düsseldorf, wurde er 2001 vom Theater Krefeld-Mönchengladbach als Kapellmeister engagiert. Für seine Arbeit dort erhielt er 2004 den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen in der Sparte Dirigieren. Zu seinen wichtigsten Dirigaten zählen Don Giovanni, Eugen Onegin, Macbeth, Hänsel und Gretel, Carmen, Die Zauberflöte und Tannhäuser. Verpflichtungen als Gastdirigent führten Allan Bergius u. a. zum Orchestre Symphonique Bienne, den Münchner und Düsseldorfer Symphonikern, dem Philharmonischen Orchester Regensburg, der Niederbayerischen Philharmonie und der Bayerischen Kammerphilharmonie.

Seit 2007 ist Allan Bergius stellvertretender Solocellist an der Bayerischen Staatsoper sowie musikalischer Leiter von „ATTACCA“, dem Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters.

Die musikalische Arbeit mit Jugendlichen ist Allan Bergius ein besonderes Anliegen. Von 2012 bis 2018 war er neben ATTACCA auch Musikalischer Leiter des Schwäbischen Jugendsinfonieorchesters, mit dem er u. a. Stravinsky’s „Le sacre du printemps“, Bartók’s Konzert für Orchester und Mahler’s 4. und 5. Symphonie zur Aufführung brachte. Höhepunkte seiner bisherigen Arbeit mit ATTACCA waren eine Gesamtaufführung von Hänsel und Gretel, eine Aufführung von Mahler’s 1. Symphonie zum 10-Jährigen Bestehen des Orchesters, sowie ein Konzert im Prager Ständetheater mit Puccini’s Messa di Gloria.

An der Bayerischen Staatsoper leitete er die Uraufführung von Minas Borboudakis’ „liebe. nur liebe“, eine Produktion des Opernstudios zusammen mit den Akademisten des Bayerischen Staatsorchesters. Als Assistent arbeitete er für die Dirigenten Kent Nagano, Kirill Petrenko, Ivor Bolton, Constantin Carydis und Adam Fischer.

Repertoire

Beethoven
Ouvertüre zu Coriolan c-Moll op. 62
Ouvertüre zu Egmont op. 84
Leonore 3-Ouvertüre
Fidelio-Ouverture
Die Geschöpfe des Promptes op.43
Berlioz
Le Carneval Romain
Bernstein
Ouvertüre zu Candide
Brahms
Akademische Festouvertüre op. 80
Tragische Ouvertüre op 81
Dvořák
In der Natur. Konzertouvertüre op. 91
Karneval. Konzertouvertüre op. 92
Othello. Konzertouvertüre op. 93
Gershwin
„Funny Face“- Ouvertüre
Mendelssohn
Ouvertüre Die Hebriden op. 26
Ouvertüre zu Das Märchen von der schönen Melusine op. 32
Mozart
Ouvertüre zu Le nozze di Figaro
Ouvertüre zu Don Giovanni
Ouvertüre zur Zauberflöte
Mussorgsky
Eine Nacht auf dem Kahlen Berge
Schostakowitsch
„Festive Overture“ A-Dur op. 96
Schubert
Ouvertüre C-Dur „Im italienischen Stil“
Suppé
Die Schöne Galatée
Dichter und Bauer
Leichte Kavallerie
Pique Dame
Ein Morgen, ein Mittag, ein Abend in Wien
Banditenstreiche
Fatinitza
Boccaccio
Tschaikowsky
Romeo und Julia-Ouvertüre
Giuseppe Verdi
Ouvertüre zu La forza del destino
Ouvertüre zu Attila
Ouvertüre zu Luisa Miller
Weber
Oberon
Freischütz
Richard Wagner
Ouvertüre zu Rienzi
Vorspiel und Karfreitagszauber aus Parsifal
Meistersinger Vorspiel
Tannhäuser-Ouvertüre
Tristan: Einleitung und Liebestod
Adams
Son of Chamber Symphonie
Beethoven
Nr. 1 C-Dur
Nr. 2 D-Dur
Nr. 3 Es-Dur
Nr. 4 B-Dur
Nr. 5 c-Moll
Nr. 6 F-Dur „Pastorale“
Nr. 7 A-Dur
Nr. 8 F-Dur
Brahms
Nr. 1 c-Moll
Nr. 2 D-Dur
Nr. 3 F-Dur
Nr. 4 e-Moll
Bruckner
Nr. 3 d-moll
Nr. 6 A-Dur
Dvořák
Nr. 7 d-Moll
Nr. 8 G-Dur
Nr. 9 e-moll
Franck
d-Moll
Haydn
Nr. 103 Es-Dur
Nr. 104 D-Dur
Ives
Decoration Day (2.Satz aus New England Holidays)
Nr.3
Mahler
Nr. 1 D-Dur
Nr. 3 d-Moll
Nr. 4 G-Dur
Nr. 5 cis-Moll
Mendelssohn
Nr. 3 a-moll „Schottische“
Nr. 4 A-Dur „Italienische“
Nr. 5 d-Moll „Reformations-Symphonie“
Mozart
Nr. 25 g-moll
Nr. 29 A-Dur
Nr. 35 D-Dur „Haffner“
Nr. 36 C-Dur „Linzer“
Nr. 38 D-Dur „Prager“
Nr. 39 Es-Dur
Nr. 40 g-Moll
Nr. 41 C-Dur „Jupiter“
Schönberg
Kammersymphonie Nr. 1 E-Dur, Opus 9
Schostakowitsch
Symphonie Nr.5
Symphonie Nr.7 „Leningrader“
Schreker
Kammersymphonie
Schubert
Nr. 1 D-Dur
Nr. 5 B-Dur
Nr. 8 h-Moll „Die Unvollendete“
Nr. 9 C-Dur „Die Große“
Schumann
Nr.1 B-Dur „Frühlings-Symphonie“
Nr. 2 C-Dur
Nr. 3 Es-Dur „Rheinische“
Sibelius
Nr. 1 e-Moll
Nr. 2 D-Dur
Nr. 5 Es-Dur
Tschaikowsky
Nr. 1 g-Moll „Winterträume“
Nr. 4 f-moll
Nr. 5 e-Moll
Nr. 6 h-Moll „Pathétique“
Webern
Symphonie Op.21
Bernstein
Candide
Bibalo
Fräulein Julie *
Bizet
Carmen *
Borboudakis
liebe. nur liebe
Donizetti
Don Pasquale
Flotow
Martha
Grieg
Peer Gynt *
Händel
Tamerlano
Haydn
Die Welt auf dem Mond
Humperdinck
Hänsel und Gretel *
Lortzing
Der Wildschütz
Mozart
Die Zauberflöte *
Don Giovanni
Cosi fan tutte
Bastien und Bastienne
J. Strauss
Eine Nacht in Venedig *
Der Zigeunerbaron
Suppé
Der Widerspenstigen Zähmung (Ballett) *
Tschaikovsky
Eugen Onegin *
Verdi
Luisa Miller
Macbeth
Wagner
Tannhäuser
Weber
Freischütz
Zimmermann
Die weiße Rose *

* eigene Einstudierung

Bach
Weihnachtsoratorium BWV 248 Teil I–III
Johannespassion
Osteroratorium; Messe h-Moll;
Kantaten 19,46,50,70,80,89,120,155,161,162,179,197
Motetten
Beethoven
Missa solemnis
Brahms
Schicksalslied
Mendelssohn
Die Walpurgisnacht
Mozart
Vesperae solennes de Confessore KV 339
Missa brevis „Spatzenmesse“
Puccini
Messa di Gloria
Schumann
Die Königskinder
Arutjunjan
Konzert für Tuba und Orchester
Bach
Doppelkonzert
Violinkonzert
Cembalokonzert
Beethoven
Klavierkonzert Nr. 1 und 4
Tripelkonzert
Violinkonzert D-Dur op. 61
Brahms
Doppelkonzert
1.Klavierkonzert
Bruch
Violinkonzert op.26
Cassado
Violoncellokonzert
Chatschaturjan
Konzert für Flöte und Orchester
Chopin
Klavierkonzert Nr. 2 f-Moll op. 21
Dvořák
Violoncellokonzert op.104
Elgar
Violoncellokonzert
Franck
Symphonische Variationen
Grieg
Klavierkonzert
Haydn
Violoncellokonzert C-Dur/D-Dur
Klavierkonzert D-Dur
Oboenkonzert C-Dur
Trompetenkonzert C-Dur
Lalo
Symphonie espagnole
Mendelssohn
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 25
Violinkonzert e-Moll op. 64
Mozart
Konzert für Flöte und Harfe C-Dur KV 299
Klavierkonzerte KV 246,271,365,466
Klarinettenkonzert
Violinkonzert A-Dur
Prokofjew
3.Klavierkonzert
1. und 2. Violinkonzert (D-Dur/G-Dur)
2.Violin
Ravel
Klavierkonzert
Saint-Saëns
Klavierkonzert Nr. 2 g-Moll op. 22
Schumann
Violoncellokonzert
Klavierkonzert
Sibelius
Violinkonzert
R. Strauss
Konzert für Oboe
Tschaikowsky
Violinkonzert D-Dur op. 35
Bernstein
West Side Story
Grieg
Peer Gynt, Op. 23
Górecki
Cembalokonzert
Kleines Requiem für eine Polka
Janáček
Sinfonietta
G. Mahler
Windsbraut (Sätze aus der 1., 2. und 3. Symphonie)
Prokofiev
Peter und der Wolf
Stravinsky
Appolon Musagète
Jeu de Cartes
Le sacre du printemps
L’histoire du soldat
Suppé
Der Widerspenstigen Zähmung (Werke von Franz von Suppé)
Tschaikovsky
Romeo und Julia
Nussknacker-Suite
Ausschnitte aus Dornröschen
W. Zoubeck
Peterchens Mondfahrt
Ballett Ausbildung
1978-88
Ballettunterricht bei Frau Hannelore Husemann (ehem. Tänzerin des Bayrischen Staatsballetts)
1980
Aufnahme in die Heinz-Bosel-Stiftung durch Herrn Ferenc Barbay
Adams
Son of Chamber Symphonie
Bach
Brandenburgische Konzerte Nr. 3,4,5,6
Orchestersuiten Nr. 1,2,4
Barber
Adagio for Strings
Bartôk
Konzert für Orchester, SZ 116
Musik für Streicher, Schlagzeug und Celesta, SZ 106
Divertimento für Streichorchester, SZ 113
Bernstein
Symphonische Tänze aus West Side Story
Berwald
Erinnerung an die norwegischen Alpen
Brahms
Haydn-Variationen
Ungarische Tänze Nr. 1 und 5
Copland
Appalachian Spring
Debussy
Prélude à l’après-midi d’un faune
Dukas
Der Zauberlehrling
Dvořák
Streicher-Serenade
Elgar
Introduction and Allegro for strings
Serenade for strings
Sea Pictures
Elegie
Grieg
Aus Holbergs Zeit
Hindemith
5 Stücke für Streicher
7 Stücke für Streicher
Kammermusiken 1, 3
Janáček
Sinfonietta
Taras Bulba
Korngold
Much ado about nothing - Suite
Lutoslavski
Jeux Vènitiens
Milhaud
Le Boeuf sur le Toit
Mozart
Divertimenti für Streicher (D-Dur, F-Dur, B-Dur)
Maurerische Trauermusik
Adagio und Fuge
Nielsen
Böhmisch-Dänische Volkslieder
Prokofjew
Peter und der Wolf
Ravel
Suite Ma mère l’oye
Alborada del Gracioso
Rimsky-Korsakov
Scheherazade
Roussel
Sinfonietta
Schostakowitsch
Ballett-Suiten Nr. 1/2/3
Schreker
Kammersymphonie
Sibelius
Finlandia. Symphonische Dichtung op. 26
Skweres
Plutonion (Uraufführung)
Smetana
Die Moldau
R. Strauss
Don Juan
Till Eulenspiegel
Metamorphosen
Suite B-Dur op. 4 für 13 Blasinstrumente
Ausgewählte Orchesterlieder
J. Strauß
Fledermaus-Ouvertüre
div. Walzer, Polkas …
Strawinsky
L’oiseau de feu - Suite
Le sacre du printemps
Appolon Musagète
Concerto en Re
Jeu de Cartes
L’histoire du soldat
Turina
Oratión del Torero
Richard Wagner
Rheingold: Szene der Erda
Walküre: Wotans Abschied und Feuerzauber
Götterdämmerung: Waltrauten-Erzählung
Parsifal: Vorspiel und Karfreitagszauber
Tristan: Liebestod
Siegfried Idyll
Webern
Fünf Stücke für Orchester Op. 10
Sechs Lieder Op. 14

Termine

Do, 9. Juli 2020, 19.00 Uhr
Abgesagt wegen Corona

Festspielkonzert im Prinzregententheater
L. v. Beethoven „Coriolan“ Ouvertüre op. 62
Robert Schumann Konzertstück für 4 Hörner F-Dur op. 86
Antonín Dvořák Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70
ATTACCA Jugendorchester,
Solisten: Johannes Dengler, Franz Draxinger, Rainer Schmitz, Maximilian Hochwimmer
Musikalische Leitung: Allan Bergius

Sa, 18. Juli 2020, 20.30 Uhr
Abgesagt wegen Corona

Festspiel-Konzert „Oper für alle“ 2020 auf dem Max-Joseph-Platz
L. v. Beethoven „Coriolan“ Ouvertüre op. 62
Musikalische Leitung: Allan Bergius

So, 1. November 2020, 11.00 Uhr
So, 8. November 2020, 11.00 Uhr

Heinz-Bosl-Stiftung im Nationaltheater
L.v.Beethoven Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
ATTACCA Jugendorchester
Bayerisches Junior Ballett München / Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater
Solistin: Julia Hermanski
Musikalische Leitung: Allan Bergius

So, 18. April 2021, 11.00 Uhr
So, 25. April 2021, 11.00 Uhr

Heinz-Bosl-Stiftung im Nationaltheater
Aaron Copland „Appalachian Spring“
Bayerisches Junior Ballett München / Ballett-Akademie der Hochschule für Musik und Theater
ATTACCA Jugendorchester
Musikalische Leitung: Allan Bergius

Fr, 23. Juli 2021, 19.00 Uhr

Festspielkonzert im Prinzregententheater

G.Gershwin
Klavierkonzert in F-Dur
D.Schostakowitsch
5. Symphonie, d-Moll, op.47

Solist: Dmitri Mayboroda
ATTACCA Jugendorchester
Musikalische Leitung: Allan Bergius

So, 28. November 2021 (Ort noch in Planung)
Di, 30. November 2021, 19.00 Uhr

Konzert im Prinzregententheater
Johannes Brahms Ein deutsches Requiem op. 45
ATTACCA Jugendorchester
Solisten: N.N.
Kinderchor und Extrachor der Bayerischen Staatsoper
Musikalische Leitung: Allan Bergius

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S.Prokofjew Klavierkonzert Nr.3 C-Dur, op.26
Schwäbisches Jugendsinfonieorchester
Yi Lin Jiang, Klavier
Musikalische Leitung: Allan Bergius

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Bayerische Staatsoper
Festspielkonzert im Prinzregententheater in München
8. Juli 2017

G. Puccini: Messa di Gloria

ATTACCA Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters
Kinderoper Prag
Kinderchor der Bayerischen Staatsoper

Musikalische Leitung: Allan Bergius
Chorleiter: Anna Novotná und Stellario Fagone
Solisten: Matthew Grills, Tenor und Andrea Borghini, Bariton

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M.Mussorgsky „Eine Nacht auf dem kahlen Berge“
Schwäbisches Jugendsinfonieorchester
Musikalische Leitung: Allan Bergius

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Prinzregententheater
Samstag, 16. Juli 2016

ATTACCA Jugendorchester
Solist: Steffen Schmid
Musikalische Leitung: Allan Bergius

R. Wagner Ouvertüre zu "Rienzi"
A. G. Arutjunjan Konzert für Tuba und Orchester
G. Mahler Symphonie Nr. 1 D-Dur „Titan“

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Schwäbisches Jugendsinfonieorchester
Igor Strawinsky, Le sacre du printemps 1. Teil
Musikalische Leitung: Allan Bergius

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Schwäbisches Jugendsinfonieorchester
Igor Strawinsky Le sacre du printemps 2. Teil
Musikalische Leitung: Allan Bergius

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Prinzregententheater München
25. November 2017
"Hänsel und Gretel" von Engelbert Humperdinck
Halbszenische Aufführung

Musikalische Leitung Allan Bergius
Peter, Besenbinder Milan Siljanov
Gertrud Selene Zanetti
Hänsel Niamh O’Sullivan
Gretel Paula Iancic
Die Knusperhexe Roswitha Christina Müller
Sandmännchen Anna El-Khashem
Taumännchen Anna El-Khashem
Kinderchor Kinderchor der Bayerischen Staatsoper
ATTACCA Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters

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ATTACCA-Opernkonzert
Prinzregententheater München
15. Dezember 2014

ATTACCA Jugendorchester des
Bayerischen Staatsorchesters

Musikalische Leitung Allan Bergius
Chor Stellario Fagone

Musikalische Leitung Opernstudio
Tobias Truniger

Gesangssolisten
Mária Celeng
Rachael Wilson
Matthew Grills
John Carpenter
Leonard Bernad
Evgenij Kachurovsky

Kinderchor der Bayerischen Staatsoper

Presse

Muss man gehört haben
Niederbayerische Philharmonie setzt mit Skweres, Strauss und Beethoven eine Marke

… Offenkundig ist: So sensationell spielen die Passauer selten wie an diesem Abend: Beachtlichen Jubel löst schon eingangs die Uraufführung des Auftragswerks "Plutonion" des anwesenden polnischen Komponisten Tomasz Skweres aus, …Beethovens selten gespielte 30-minütige 4. Sinfonie krönt den Abend. Allan Bergius fordert von den Musikern Geheimnis, Größe, Erblühen, Staunen, lebendiges Glühen. Zwischen den mythischen Akkordbewegungen zu Beginn des ersten und den rasend-virtuosen Themen des Finalsatzes zeigt die Philharmonie immense rhythmische Präzision und einen schmelzend zarten wie feurig-sportlichen Streicherklang. Lächelnd hängen Musikeraugen am Dirigenten; sie wissen, es gibt dort reichlich Inspirierendes zu holen, was über die Probe hinausgeht.

Musik mit viel Energie
Das Schwäbische Jugendsinfonieorchester sorgt mit Bartók und Brahms für Furore

In zwei Werken, die auf unterschiedliche Weise offene und versteckte Energieströme in Melodien, Klangfelder oder musikalische Figuren umwandeln, zeigte das Schwäbische Jugendsinfonieorchester wieder einen erstaunlichen Leistungsstand. Allan Bergius forderte von den jungen Musikern mit Johannes Brahms’ 1.Klavierkonzert und Béla Bartók’s Konzert für Orchester alles ab - und bekam viel zurück vom großartigen Nachwuchs, ebenso das begeisterte Publikum… Was Allan Bergius und seine jungen Musiker hier boten, an messerscharfer Präzision, tollem Phrasentiming, an technischer Rasanz (etwa die Streicher im Finale!), war hinreißend und mehr als „konzertreif“. Tosender Applaus und dazu ein schwungvoller Ungarischer Tanz von Brahms.

Märchenhafte Leistung
„Hänsel und Gretel“ verzauberte Kinder wie Erwachsene - Vollbesetzte Stadthalle

Kurz und knapp vorweg. Das ging nicht nur gut, es war ein fantastisches Erlebnis in der vollbesetzten Stadthalle. Schon das Vorspiel, das in den Opernhäusern mit heruntergelassenem Vorhang für die kleinen Zuschauer oft zur Geduldsprobe wird, war hier nicht nur ein musikalisches, sondern auch ein optische Erlebnis. Unter der Leitung von Allan Bergius versprühten die jungen Orchestermusiker ihren jugendlichen Enthusiasmus mit großem musikalischem Können. Äußerst routiniert führt Bergius die jungen Nachwuchstalente durch die teilweise pompöse Musik dieses vom Komponisten selbst als „Kinderstubenweihfestspiels“ bezeichneten Werkes. … „Als märchenhaft“ kann man die Leistung der Solisten, des Jugendorchesters „ATTACCA“ des Bayerischen Staatsorchesters und des Kinderchores der Bayerischen Staatsoper bezeichnen.

Musik ‐ fast zum Mittanzen
20. „Oper für alle“-Konzert der Bayerischen Staatsoper

... Als eine Art Vorband tritt hierbei "ATTACCA" hervor, das Jugendorchester des Bayerischen Staatsorchesters unter der Leitung des Stellvertretenden Solocellisten und gestandenen Dirigenten Allan Bergius. Diese jungen Menschen spielen die Ouvertüre zu Richard Wagners früher Oper "Rienzi" so mitreißend, dass klar wird: Hier meldet sich, höchst selbstbewusst, der Nachwuchs, nämlich diejenigen Musiker, die in ein paar Jahren im Graben oder auf der Bühne musizieren werden. Es ist schon bemerkenswert, dass man keinen nennenswerten Unterschied hört zwischen der Jugend und dem ehrwürdigen Staatsapparat. Das gilt für beide Seiten. Denn "ATTACCA" nimmt sich der Wagner'schen Ouvertüre so ernsthaft an, geht auf's Ganze, wie das Bayerische Staatsorchester unter Bertrand de Billy dann danach voller Lust an der Freien Luft den "Ungarischen Marsch" aus Herctor Berlioz' "Fausts Verdammnis", die 2.Suite aus Maurice Ravels Ballett " Daphnis et Chloé, vor allem aber natürlich den "Boléro" in die sommerlich zitternde Atmosphäre schicken - gleichsam zum mittanzen.

Ein perfektes Zusammenspiel
Schwäbisches Jugendsinfonieorchester und erstklassige Jung-Solisten bringen mit Mozart und Beethoven das Schloss Höchstädt zum Glühen

Wären die Besucher des diesjährigen Sonderkonzerts des Bezirkes Schwaben auf Schloss Hochstadt annähernd in der gleichen Altersgruppe angesiedelt gewesen wie die Musizierenden, so könnte hier einfach nur stehen: „Germanys next Klassik-Topstars on stage in Hochstadt - Hammerkonzert des Schwäbischen Jugendsinfonieorchesters“. Leider hatten sich nur wenige Jugendliche unter die Zuhörer gemischt. Alle, die nicht da waren, haben aber definitiv etwas verpasst. Umso mehr waren die Anwesenden im ausverkauften Rittersaal begeistert und belohnten die Darbietung von Mozarts Sinfonie Nr.40 in g-Moll sowie Beethovens überaus spannendem Tripelkonzert in C-Dur mit langen Ovationen.

Zurück zur Natur
Schwäbisches Jugendsinfonieorchester mit Beethoven’s „Pastorale“ und Strawinsky’s „Le sacre du printemps“

In kaum gekannter Stärke marschierte das Schwäbische Jugendsinfonieorchester am Sonntagabend im Kongress am Park auf. Doch nicht nur nach Zahlen - hundert junge Musikerinnen und Musiker - imponierte der Auftritt … Was das Jugendorchester hier an struktureller Klarheit, an Farbmischungen zu bieten hatte, war von bewundernswerter profihafter Qualität. Schon für die „Pastorale“ gab es Bravorufe. Und diese steigerten sich bei Strawinskys vor 100 Jahren uraufgeführtem, das Publikum seinerzeit hasserfüllt spaltendem Skandalwerk zum einhelligen Beifallsorkan. Bewundernswerte Vorarbeit, besonders auch des Dozenten-Team, sowie Allan Bergius’ suggestives und sicher die riesigen Klangblöcke steuerndes Dirigat machten die tolle Leistung des Jugendorchesters möglich.

Chorkonzert mit Uraufführung
Niederrheinischer Konzertchor begeisterte im Seidenweberhaus mit Werken von Dobrowolny, Brahms und Mozart.

... Dem jungen Dirigenten Allan Bergius gelang es mustergültig, die Komposition so gut zu organisieren, dass ihr atmosphärischer Grundcharakter gewahrt blieb und faszinierende Effekte sich wie von selbst ergaben. ... Das Finale brachte mit Mozarts „Vesperae solennes de Confessore“ einen herrlich lebendigen, mitunter fast opernhaft leicht wirkenden Kontrast in einträchtigster Chorharmonie und einem ausgewogen und angenehm unprätentiös agierenden Solistenquartett. ...Lang anhaltender, tief bewegter Applaus im Seidenweberhaus.

Premiere zur Zauberflöte

…Die spielerisch leichte Inszenierung findet ihr Pendant im schwungvollen und eleganten Dirigat von Allan Bergius und der fabelhaften Umsetzung durch die Niederrheinischen Sinfoniker. Ich kann mich nicht erinnern, das Orchester in den letzten Jahren in so guter Verfassung gehört zu haben – agil in allen Instrumentengruppen und mit einem warmen, von den Bläsern gestützten Klang. Bergius wählt flotte Tempi und trägt damit den unbeschwerten Ansatz der Regie. Er setzt aber auch Ruhepunkte und ist zudem ein sicherer Begleiter der Sänger und des (klangvollen und sehr zuverlässigen) Chores.

Ein neuer Publikumsrenner

... „Es ist verteufelt schwer, das Hänselchen“, so urteilte Richard Strauss in einem Glückwunschschreiben an Humperdinck anlässlich der Uraufführung von Hänsel und Gretel über die kräftezehrende Partitur. Doch davon war bei der Krefelder Premiere nichts zu merken. Kapellmeister Allan Bergius hatte die „Niederrheinischen Sinfoniker“ nicht nur bestens im Griff, er entlockte ihnen makellose Soli und mannigfache Klangfacetten und sorgte für beste Koordination mit dem Bühnengeschehen. Trotz der Orchesterwucht gelang es ihm, den bestens disponierten Sängern stets den Vortritt zu lassen. …

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